Hormonelle Empfängnisverhütung
1961 brachte Schering das erste orale Kontrazeptivum - die Pille - auf den Markt. Seit ihrer Markteinführung hat die Pille die Rolle der Frau verändert wie keine medizinische Innovation zuvor. Dank hormoneller Kontrazeptiva können Frauen und Männer heute Sexualität ohne Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft erleben.
Die sexuelle Selbstbestimmung und die Möglichkeit, bewusst zu entscheiden, ob und wann Kinder gewünscht sind, hat auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft entscheidend verändert. Über 80 Millionen Frauen weltweit vertrauen heute auf die hohe Zuverlässigkeit der Pille. In der Schweiz ist die Pille das meistverwendete Verhütungsmittel.
Heute bietet Bayer Schering Pharma verschiedene hormonelle Kontrazeptiva an, um den individuellen Bedürfnissen von Frauen gerecht zu werden.
Anpassung an die individuellen Bedürfnisse
Hormonelle Präparate zur Empfängnisverhütung besitzen eine besonders hohe Zuverlässigkeit. Sie sind dabei völlig reversibel, das heisst, dass Frauen nach dem Absetzen der Präparate bald schwanger werden können, wenn sie dies wünschen.
Hormonelle Kontrazeptiva müssen individuell durch den Arzt verordnet werden. Lebensalter und Bedürfnisse, sowie medizinische Aspekte einer Frau spielen ebenso eine Rolle wie die augenblickliche Lebenssituation oder die persönlichen Vorlieben und Ansprüche an die empfängnisverhütende Methode.
Deshalb gibt es eine Vielzahl hormoneller Kontrazeptiva. Sie können entsprechend ihrer Zusammensetzung eingeteilt werden in Kombinationspräparate (Östrogen plus Gestagen) und reine Gestagen-Präparate. Hormone können als „die Pille“ eingenommen werden, es stehen jedoch auch andere Anwendungsformen wie z.B. lang wirkende Präparate zur Verfügung, die Hormone über einen bestimmten Zeitraum langsam freisetzen. Hierzu gehören das Intrauterin-System (IUS, auch Hormonspirale genannt), die Verhütungsspritze, das Verhütungspflaster, Implantat und Vaginalring.

